FAQ
Wie können Schüler ihre Lehrer und Eltern von „Trinken im Unterricht“ überzeugen?
Auf dieser Seite finden Schüler viele Informationen rund um das Thema gesundes Trinken, außerdem praktische Tipps, wie sie „Trinken im Unterricht“ gemeinsam mit ihren Lehrern umsetzen können. Sie können ihre Lehrer auf die Initiative ansprechen und sie daran erinnern, wie wichtig regelmäßiges Trinken für die geistige und körperliche Fitness ist. Hilfestellung bieten dabei die Homepage www.trinken-im-unterricht.de und die Informations- und Unterrichtsmaterialien der Informationszentrale Deutsches Mineralwasser (IDM).
Die Sorge vor einer Störung des Unterrichts durch „Trinken im Unterricht“ ist erfahrungsgemäß unbegründet – wie auch ein Pilotprojekt der IDM aufzeigt. Tatsächlich können Schüler, die regelmäßig und ausreichend trinken, dem Unterricht besser und konzentrierter folgen.
Schüler sollten auch ihre Eltern von „Trinken im Unterricht“ überzeugen und sich von ihnen Unterstützung holen. Die IDM bietet hierzu einen Informationsflyer an.
Wie viel sollten Schüler im Laufe eines Schultages trinken?
Ideal wäre es, wenn die Schüler im Laufe des Vormittages mindestens einen halben Liter Mineralwasser trinken. Dies entspricht in etwa der Menge, die ihnen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ohne „Trinken im Unterricht“ fehlt. Die Trinkmenge ist natürlich unter anderem abhängig vom Alter und den sonstigen Ess- und Trinkgewohnheiten. Einfluss haben auch die Länge des Schultags und insbesondere Situationen, die zusätzliche Flüssigkeitsverluste bedingen, wie Sportunterricht, überheizte Klassenräume und trockene Luft. In diesen Fällen sollten die Schüler entsprechend viel trinken. Richtwerte dazu finden Sie auf der Seite Flüssigkeitsbedarf des Körpers .
Warum „Trinken im Unterricht“?
Ist es nicht ausreichend, in den Pausen zu trinken? In den Pausen wird das Trinken von den Schülern häufig vergessen. Die Kleinen wollen spielen, die Großen miteinander reden. Zudem wird in dieser Zeit oft der Unterrichtsraum gewechselt. Die Erlaubnis, während der Schulstunden zu trinken, ermöglicht es, den Flüssigkeitsbedarf zu decken. Erfahrungswerte zeigen, dass das Trinken den Unterricht nicht nachteilig beeinflusst, sondern zur Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit führt.
Welches Getränk eignet sich für das „Trinken im Unterricht“?
Schüler trinken umso mehr, je besser ihnen das Getränk schmeckt. Aus medizinischer Sicht ist das ideale Getränk ohne Kalorien, hygienisch einwandfrei und koffeinfrei. Natürliches Mineralwasser erfüllt diese Bedingungen. Darüber hinaus hat es einen natürlichen Mehrwert. Es versorgt den Körper mit wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen. Diese Inhaltsstoffe machen auch den Geschmack des Mineralwassers aus. Weitere Informationen zur Getränkeauswahl finden Sie unter Getränke für Kinder.
Warum soll es Mineralwasser sein?
Mineralwasser ist ein reines, streng kontrolliertes Naturprodukt und das einzige Lebensmittel in Deutschland, das amtlich anerkannt werden muss. Zur Bewahrung seiner Reinheit und Quellfrische muss es noch am Quellort in die für den Endverbraucher bestimmten Flaschen abgefüllt werden. Auf diese Weise gelangt es garantiert einwandfrei in die Schulen. Die natürlich enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente haben eine hohe Bioverfügbarkeit, was bedeutet, dass der Körper diese besonders gut aufnehmen kann, siehe auch „Empfohlene Getränke".
Mineralwässer können gezielt nach ihrer Mineralisation ausgesucht werden und bieten damit einen wertvollen Zusatznutzen für die Gesundheit. Unter der Vielfalt der deutschen Mineralwässer ist für jeden Geschmack das richtige dabei.
Siehe auch: www.mineralwasser.com
Soll das Mineralwasser aus Bechern oder der Flasche getrunken werden?
„Trinken im Unterricht“ sollte immer als Gemeinschaftsprojekt von Lehrern und Schüler umgesetzt werden. Ob Becher oder Flasche, sollte daher auch gemeinsam besprochen und entschieden werden. In der Grundschule, wo die Kinder noch einen festen Klassenraum haben, kann beispielsweise aus Bechern getrunken werden. An weiterführenden Schulen bietet sich an, dass die Schüler ihr eigenes Mineralwasser mitbringen oder am Schulkiosk besorgen. Weitere Tipps zur Umsetzung finden Sie in der Rubrik TiU in der Praxis.
Wird der Unterricht durch das „Trinken im Unterricht“ gestört?
Laut einer Forsa-Umfrage bestätigen die meisten Lehrer, dass wenige bis keine Störungen durch „Trinken im Unterricht“ entstehen. Anfänglich kann es bei Einführung des Projekts dazu kommen, erfahrungsgemäß lässt dies sehr schnell nach.
Wie kommt das Mineralwasser in die Schule?
Für die Umsetzung von „Trinken im Unterricht“ gibt es nicht die eine Lösung. Das Projekt kann an jede Schule mit ihren besonderen Gegebenheiten angepasst werden.
Wie kann der Lehrer die richtige Getränkeauswahl der Schüler sicherstellen?
Der Lehrer kann mit den Schülern die Regel vereinbaren, dass „Trinken im Unterricht“ nur dann erlaubt ist, wenn es sich um geeignete und gesunde Getränke handelt, d. h. um Mineralwasser oder Wasser. Andere Getränke können dann nur außerhalb der Unterrichtszeit getrunken werden.
Wie kann das Thema an Kollegen und Eltern vermittelt werden?
Die Informationszentrale Deutsches Mineralwasser bietet interessierten Lehrer und Eltern kostenlose Fortbildungen zu „Trinken im Unterricht“ an. Eine Ernährungswissenschaftlerin gibt wichtige Hintergrundinformationen zum Thema Trinken und Mineralwasser und stellt das Projekt „Trinken im Unterricht“ vor. Gemeinsam wird dann die Möglichkeit der Umsetzung an der jeweiligen Schule überlegt.
Wie kann "Trinken im Unterricht" in den Unterricht integriert werden?
"Trinken im Unterricht" lässt sich anhand der Unterrichtseinheit aus der Lehrerbroschüre und der zusätzlich im Internet bereit stehenden Arbeitsblätter integrieren. Die Unterrichtseinheit liegt sowohl für die Grundschule, wie auch für die weiterführende Schule vor.
Wie viel soll man pro Tag trinken?
Ein gesunder Erwachsener sollte bei normaler Belastung einen bis eineinhalb Liter Flüssigkeit an Getränken zu sich nehmen. Bei heißem Wetter, körperlicher Beanspruchung und Schwitzen, z. B. beim Sport, steigt der Flüssigkeitsbedarf deutlich an. Hier können drei bis fünf Liter täglich notwendig werden.
Für Kinder und Jugendliche empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) folgende Richtwerte für die tägliche Flüssigkeitszufuhr durch Getränke:
• Kleinkinder (1-4 Jahre): 830 ml
• Kindergartenkinder (4 bis 7 Jahre): 940 ml
• Grundschüler und Schüler (7 bis 13 Jahre): 1.170 ml
• Schüler (13 bis 15 Jahre): 1.330 ml
• 15 bis <19 Jahre: 1.530 ml
Der Flüssigkeitsbedarf richtet sich jedoch nicht nur nach Alter und Körpergewicht, sondern auch nach individuellen Gegebenheiten. Hierzu zählen die Ernährungsweise, geistige, körperliche und sportliche Aktivitäten, der Gesundheitszustand und die klimatischen Bedingungen. Bei geistiger und körperlicher Belastung, beispielsweise, steigt der Bedarf schnell um mehr als das Doppelte an.
Die Richtwerte der DGE liefern daher vor allem Anhaltspunkte und sind nicht für jedes Kind verbindlich.
Welchen Nutzen hat „Trinken im Unterricht“ für die Übergewichtsproblematik bei Kindern?
„Trinken im Unterricht“ und die richtige Getränkeauswahl kann wertvolle Dienste bei der Vorbeugung von Übergewicht und Fettsucht bei Kinder und Jugendlichen leisten. Dies belegt die „Trink fit“-Studie vom Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund: Insgesamt war bei Kindern, die an der Aktion teilnahmen und mehr Wasser tranken, das Risiko von Übergewicht um 31 Prozent reduziert. Ein guter Grund Trinken im Unterricht zu erlauben.
Die Kinder trinken doch Schulmilch, reicht das nicht zur Flüssigkeitsversorgung?
Bei der Empfehlung von Getränken steht die Versorgung von Flüssigkeit im Vordergrund. Milch ist aber ein kalorien- und nährstoffreiches Nahrungsmittel. Daher ist sie streng genommen kein Getränk, sondern ein Lebensmittel. Siehe dazu auch weniger geeignete Getränke und empfohlene Getränke.
Was unterscheidet natürliches Mineralwasser von anderen Wasserarten?
Natürliches Mineralwasser ist ein Naturprodukt. Es stammt aus unterirdischen, vor Verunreinigungen gut geschützten Wasservorkommen und muss direkt am Quellort abgefüllt werden. Mineralwasser ist das einzige amtlich anerkannte Lebensmittel in Deutschland. Das Anerkennungsverfahren umfasst über 200 geologische, chemische und mikrobiologische Untersuchungen. Die Mineral- und Tafelwasser-Verordnung (MTV) legt genau fest, was ein natürliches Mineralwasser ausmacht, wie es etikettiert und verpackt sein muss. Strenge Kontrollen garantieren dem Verbraucher außerdem eine gleichbleibende Qualität von der Quelle bis auf den Tisch.
siehe auch: www.mineralwasser.com/wasserarten.html
Was macht die Vielfalt der über 500 deutschen Mineralwässer aus?
Jedes Mineralwasser ist ein Spiegelbild der geologischen Gegebenheiten und der Region, in der es gefördert wird. Jedes einzelne hat somit seinen spezifischen Gehalt an Mineralstoffen und Kohlensäure und damit auch seinen unverwechselbaren Geschmack. So schmeckt Mineralwasser aus dem Westen Deutschlands mit seinen großen Schiefervorkommen eher weich und mild, vulkanische Gebiete geben dem Wasser mehr Mineralstoffe und Kohlensäure, das Lockergestein im Nordosten schenkt uns ein Wasser mit leicht herber Note. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.
siehe auch: www.mineralwasser.com/regionale-spezialitaeten.html
Warum ist Mineralwasser gut für den Körper?
Mineralstoffe in Mineralwässern sind ein natürlicher Zusatznutzen. Sie sind für die Gesundheit und das Wohlbefinden wichtig, weil der Körper sie nicht selbst bilden kann. In Mineralwasser liegen die Mineralstoffe bereits in gelöster Form vor. So gelangen sie direkt in die Blutbahn und können vom Körper rasch aufgenommen werden.
siehe auch: www.mineralwasser.com/mineralstoffe-und-spurenelemente.html



