Informationen für Schüler

hast du gewusst, dass dein Körper zu 50 bis 80 Prozent aus Wasser besteht? Und dass dein Gehirn jede Menge Flüssigkeit braucht, damit es richtig denken kann? Wenn du also regelmäßig in der Schule trinkst, kannst du dich besser konzentrieren und das Lernen fällt dir leichter.

Leider ist an manchen Schulen das Trinken während des Unterrichts nicht erlaubt, weil die Lehrer befürchten, dass das Trinken den Unterricht stören könnte. Wir haben aber herausgefunden, dass diese Sorge unbegründet ist. Tatsächlich können Schüler, die regelmäßig trinken, sich besser konzentrieren und im Unterricht mitarbeiten.

Auf dieser Website kannst du dich über gesundes Trinken und Getränke informieren und erfährst, warum Trinken auch während des Unterrichts erlaubt sein sollte.

Hier findest du viele Informationen und Argumente, mit denen du auch deine Lehrer von „Trinken im Unterricht“ überzeugen kannst, z.B.

  • Warum „Trinken im Unterricht“?
  • TiU funktioniert!
  • Erfahrungsberichte: von Lehrern für Lehrer
  • Erste Schritte und Tipps zur Umsetzung
  • Unterrichtsmaterialien

Erzähle auch deinen Eltern von „Trinken im Unterricht“ und bitte sie, dich zu unterstützen. Erkläre ihnen, wie wichtig regelmäßiges Trinken für deine Gesundheit ist. Einen guten Überblick für Eltern gibt unser Flyer „Trinken im Unterricht – Informationen für Eltern“ (Download), den du hier herunterladen kannst.

Trink- und Lerntipps für Schüler

Ob Mathe-Genie oder Leseratte, es gibt ein paar Tipps, die das Lernen in jedem Fach erleichtern. Der Schulpsychologe Stefan Drewes und die Ernährungswissenschaftlerin Anja Krumbe verraten sie:

Wusstest du, dass dein Körper Wasser nicht lange speichern kann? Er verbraucht ständig Wasser, nicht nur, wenn du schwitzt, sondern zum Beispiel auch beim Denken. Dein Gehirn braucht jede Menge Flüssigkeit, damit es gut arbeiten kann und damit deine Gedanken und Ideen so richtig sprudeln können. Deshalb haben wir einen Hausaufgabentipp für dich: Trink etwas – zum Beispiel Mineralwasser – bevor du mit den Hausaufgaben beginnst und leg zwischendurch Trinkpausen ein. Wenn du dir eine Flasche an den Schreibtisch nimmst, musst du nicht extra zwischendurch aufstehen und deine Aufgaben unterbrechen. 

Es gibt eine Menge verschiedener Getränke mit vielen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, aber nicht alle sind für dich geeignet. Ein gutes Lerngetränk sollte dich vor allem mit viel Flüssigkeit versorgen, aber möglichst wenig Zucker enthalten. Ein gutes Lerngetränk ist beispielsweise natürliches Mineralwasser, weil es keinen Zucker oder künstliche Zusatzstoffe enthält.

Während du die ganze Nacht tief und fest geschlafen hast, war dein Körper trotzdem aktiv und hat Energie und Wasser verbraucht. Deshalb musst du am Morgen für Nachschub sorgen. Ein Frühstück mit Brot, Müsli oder Obst geben dir die nötige Energie für den Schultag. Und vergiss nicht zu trinken, zum Beispiel ein großes Glas Mineralwasser. Es ist auch okay, wenn du morgens lieber nur eine Kleinigkeit isst. Nimm dir einfach für die Schulpause etwas mehr mit, falls der Hunger später kommt.

„Ordnung ist das halbe Leben“, diesen Spruch hast du bestimmt auch schon einmal gehört. Aber es ist wirklich etwas dran. Stell dir vor, du sitzt an deinem Schreibtisch und willst Hausaufgaben machen. Aber immer wieder fällt dein Blick auf das neue Computerspiel, ein fast fertiges Puzzle oder dein Handy. Dann schweifen deine Gedanken schnell ab. Deshalb unser Tipp: räume alles weg, was dich vom Lernen ablenkt und lege dir alle Bücher und Materialien zurecht, die du für deine Hausaufgaben brauchst. Dann musst du nicht zwischendurch aufstehen und etwas suchen, sondern kannst dich gut auf deine Aufgabe konzentrieren. Sind alle Hausaufgaben erledigt, hast du den Kopf frei und kannst nach Herzenslust spielen.

Wenn du lange an einer Aufgabe sitzt, dann ist das sehr ermüdend und irgendwann kannst du dich einfach nicht mehr konzentrieren. Deswegen ist es wichtig, dass du dich nach jeder erledigten Hausaufgabe mit einer kleinen Pause belohnst. Fang am besten mit einer Hausaufgabe an, die dir leicht fällt und die du schnell erledigen kannst. Danach machst du die Hausaufgaben, die dir etwas schwerer fallen und zum Schluss nochmal etwas leichtes. Nutze nach jeder Aufgabe die Pause, um dich abzulenken. Du kannst einen Schluck trinken, einmal das Fenster weit öffnen und frische Luft hereinlassen und etwas Obst essen. All das hilft dir, damit du dich anschließend auf die nächste Aufgabe konzentrieren kannst. Wenn du lange gesessen hast, dann ist es gut, wenn du dich ein bisschen bewegst: hüpf zum Beispiel abwechselnd auf einem Bein, lauf einmal ums Haus oder mach ein paar Hampelmänner. Dadurch bekommt dein Gehirn wieder mehr Sauerstoff und das macht dich munter. 

In der Schule kannst du leider nicht auswählen, was du lernen möchtest. Rechnen, Schreiben, Lesen, das muss jeder lernen. Aber in deiner Freizeit hast du die Wahl: Wie wäre es mit Fußball oder Schwimmen? Oder bist du musikalisch und möchtest Gitarre oder Flöte spielen? Es ist gut, wenn du ein Hobby findest, das dir Spaß macht und bei dem du entdecken kannst, was in dir steckt. Dabei kannst du auch neue Freunde finden und Dinge lernen, für die in der Schule keine Zeit ist. Es macht nichts, wenn du noch nicht weißt, was du gern machen möchtest. Frag deine Eltern, welche Vereine und Gruppen es in der Nähe gibt und probier einfach etwas aus. In den meisten Sportvereinen, Musikschulen und Freizeitgruppen kann man für eine „Schnupperstunde“ vorbeikommen. Trinktipp für unterwegs: Auch auf dem Weg zur Schule, zum Sportverein oder zur Musikschule solltest du etwas zu trinken dabei haben. Bitte deine Eltern, dir etwas mitzugeben, wenn du längere Zeit unterwegs bist, zum Beispiel eine kleine Flasche Mineralwasser.