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Die Idee
Das Pilotprojekt
Die Wissenschaft
Die Lehrerumfrage
 
 
 
 
"Richtiges Trinken muss gelernt werden – je früher, desto besser"
Heide Simonis
Schirmherrin der Initiative "Trinken im Unterricht" ist Heide Simonis, Ministerpräsidentin a.D.
Hintergrund

Das Pilotprojekt

Wenn Kinder während des Unterrichts trinken dürfen, verbessert sich ihre Flüssigkeitsversorgung deutlich, haben Ernährungswissenschaftler der Universität Bonn im Rahmen der Studie "Trinken im Unterricht" herausgefunden. Die Kinder werden auf diese Weise nicht nur während der Schulstunden besser mit Flüssigkeit versorgt. Diese Menge entspricht genau dem, was Kinder sonst im gesamten Tagesverlauf zu wenig trinken. Die Studie markierte den Beginn des Pilotprojekts "Trinken im Unterricht" an drei Schulen im Raum Bonn.

Trinken im Unterricht

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Die Kinder tranken in den Morgenstunden mehr, wenn "Trinken im Unterricht" erlaubt war. Der Mehrkonsum entsprach auf Dauer etwa der Menge, die Kinder nach Meinung von Ernährungswissenschaftlern zu wenig trinken.
  • Am Ende des Beobachtungszeitraumes war der Anteil der Kinder, die nie oder selten in den Pausen trinken, um fast 26 Prozent gesunken.
  • Die Kinder tranken umso mehr, je besser ihnen das Mineralwasser schmeckte.

Gabriele Görlich, Koordinatorin für "Gesunde Schule", Europaschule Bornheim Gabriele Görlich, Koordinatorin für "Gesunde Schule", Europaschule Bornheim:
"Ich fand die Idee von Anfang an gut und bin nicht enttäuscht worden. Sicher gab es am Anfang ein paar Probleme wie Wettkampftrinken, gehäufte Toilettengänge und etwas Unruhe. Aber das hat sich sehr schnell eingependelt."

Peter Knoth, stellvertretender Schulleiter, Konrad-Adenauer-Gymnasium Meckenheim Peter Knoth, stellvertretender Schulleiter, Konrad-Adenauer-Gymnasium Meckenheim:
"Ich sehe dieses Projekt sehr positiv. Anfangs war ich skeptisch, aber ich wurde durch die Praxis bekehrt. Ich kann daher alle Kollegen ermutigen, es selbst auszuprobieren."