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"Richtiges Trinken muss gelernt werden – je früher, desto besser"
Heide Simonis
Schirmherrin der Initiative "Trinken im Unterricht" ist Heide Simonis, Ministerpräsidentin a.D.
Presseservice

27.07.2005
Erfolgreicher Start der VDM-Initiative
Positive Resonanz der Schulen auf "Trinken im Unterricht"

Bonn/Berlin, 27. Juli 2005 - Die deutsche Mineralwasserbranche hat eine positive Bilanz ihrer Initiative "Trinken im Unterricht" gezogen. "Immer mehr Lehrer erlauben ihren Schülern, während des Schulunterrichts zu trinken. Damit wird nicht nur die Konzentrationsfähigkeit der Schüler gefördert, sondern die Mineralbrunnen leisten auch einen wichtigen Beitrag zur gesunden Ernährung in der Schule", erklärt Wolfgang Stubbe, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen (VDM). Die Initiative wird unter anderem vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, verschiedenen Kultusministerien und vom Bundeselternrat unterstützt.

Eine VDM-Umfrage unter 300 Lehrern im gesamten Bundesgebiet hat ergeben, dass 85 Prozent der Befragten das Trinken während der Schulstunden erlauben und mehr als die Hälfte in mehreren Klassen. 65 Prozent der Lehrer gaben an, dass sie das Trinken während des Unterrichts aufgrund der VDM-Initiative erlaubt hätten. In den meisten Fällen bringen die Schüler das Mineralwasser von zu Hause mit. Häufig kümmern sich aber auch Lehrer oder Eltern um den Getränkenachschub im Klassenzimmer.

Das Interesse der Lehrer an der Initiative ist groß. Die Lehrerbroschüre "Trinken im Unterricht" wurde in den ersten zwölf Monaten rund 20.000mal angefordert. Auf der Internetseite der Initiative wurden bislang mehr als 36.000 Besuche registriert. Um Lehrer noch gezielter anzusprechen, bietet der Verband seit diesem Jahr Seminare für Lehrerfortbildungen an.

Der VDM hat "Trinken im Unterricht" in Zusammenarbeit mit dem aid infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, die Flüssigkeitsversorgung von Schülern zu verbessern. Ernährungswissenschaftler warnen, dass durch Flüssigkeitsmangel die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der Kinder sinken kann. Gerade Schüler trinken häufig zu wenig - auch, weil das Trinken während des Unterrichts oft nicht erlaubt ist. Vor Start der Initiative hat eine Pilotstudie gezeigt, dass Schüler den ganzen Tag
über deutlich besser mit Flüssigkeit versorgt sind, wenn sie während der Schulstunden trinken dürfen. In der Pilotstudie konnte auch die Befürchtung vieler Lehrer zerstreut werden, dass durch das Trinken in der Schulstunde der Unterricht zu stark gestört würde.

"Wir freuen uns über die breite Unterstützung", erklärt Stubbe. "Diese große Zustimmung zeigt, dass die Mineralwasserbranche mit ihrem Engagement auf dem richtigen Weg ist, gesunde Ernährung - besonders von Kindern und Jugendlichen - frühzeitig zu fördern."

Bei Rückfragen:
VDM - Verband Deutscher Mineralbrunnen e. V.
RA Wolfgang Stubbe, Geschäftsführer
Heike Bölk, Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: (02 28) 95 99 00


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