Flüssigkeitsmangel: Symptome und Folgen

Bereits bei einem Verlust von ein bis zwei Prozent des Gesamtkörperwassers dickt das Blut ein. Durch die verschlechterte Fließfähigkeit wird das Gewebe nicht mehr optimal versorgt, die Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten über die Nieren und das Herzschlagvolumen sind reduziert, der Blutdruck sinkt und die Durchblutung der Haut verschlechtert sich. Auch der Sauerstofftransport in die Muskelzellen ist vermindert. Der Muskel übersäuert und ermüdet frühzeitig.

Von Wassermangel schnell betroffen ist ebenfalls die Hirndurchblutung. Die Hirnzellen werden nicht mehr optimal mit Nährstoffen versorgt und die geistige Leistungsfähigkeit verringert sich. Bei einem um fünf Prozent reduzierten Wasserhaushalt spricht man bereits von starkem Flüssigkeitsmangel. Kreislaufbeschwerden treten auf, es droht der Kollaps.
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Symptome des Wassermangels

Wasserverlust (in Prozent des Körpergewichts)

Symptome

Wasserverlust in Liter

Kinder
10 Jahre, 30kg

Kinder
15 Jahre, 60kg

Erwachsene
70kg

1 %

  • Leichter Durst

0,3

0,3

0,7

2 %

  • Verminderung der Ausdauerleistung
  • Neigung zu Muskelkrämpfen

0,6

1,2

1,4

3% - 5 %

  • trockene Haut und Schleimhäute
  • verminderter Speichel- und Harnfluss
  • Verminderung der Kraftleistung
  • Hautröte

0,9 - 1,5

1,8 - 3,0

2,1 - 3,5

5% - 10 %

  • erhöhter Puls
  • Schwindelgefühl
  • Kopfschmerzen
  • vermindertes Blutvolumen

1,5 - 3,0

3,0 - 6,0

3,5 - 7,0

10 - ca. 15 %

  • Verwirrtheit
  • geschwollene Zunge
  • runzlige, empfindungslose Haut
  • Krämpfe

3,0 – 4,5

ca. 6,0 – 9,0

7,0 – 10,5

ca. 15 %

  • Tod

über 4,5

über 9,0

über 10,5