Die Idee und ihre Initiatoren
Ernährungsexperten sind sich einig: Viele Kinder und Jugendliche trinken deutlich zu wenig, gerade während der Schulzeit. Dies hat verschiedene Ursachen. So ist an vielen Schulen das Trinken im Unterricht nicht erlaubt. In den Pausen wiederum haben viele Kinder anderes im Kopf, als zu trinken. Die Kleinen wollen spielen, die Großen miteinander reden. Weil sie darüber das Trinken oft vergessen, leiden viele Schülerinnen und Schüler während eines langen Schultags und danach unter Flüssigkeitsmangel. Die Folge ist eine merkliche Abnahme der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit.
Kinder und Jugendliche trinken zu wenig

Erschwerend kommt hinzu: Immer mehr Schülerinnen und Schüler kommen ohne gefrühstückt oder getrunken zu haben in die Schule. Oftmals haben sie zuletzt am Abend zuvor etwas getrunken. So vergehen mehr als 16 Stunden, in denen die Kinder nichts trinken.
Der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) und die Informationszentrale Deutsches Mineralwasser (IDM) haben aus diesem Grund die Initiative „Trinken im Unterricht“ ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, die Bedeutung einer ausreichenden Flüssigkeitsversorgung für den Schulalltag bewusst zu machen.
Gesundheitsförderung und -prävention im Schulalltag
Zahlreiche gesundheitsfördernde und präventive Gründe sprechen dafür, Trinken im Unterricht zu erlauben und zu fördern.
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So werden unter anderem in der Kindheit Ernährungsgewohnheiten ausgebildet, die später nur schwer zu korrigieren sind. Gesundheitsfördernde Ernährung sollte deshalb nicht nur theoretisch behandelt, sondern im Schulalltag praktiziert werden. Durch die Trinkerlaubnis und die aktive Aufforderung, regelmäßig zu trinken, gewöhnen sich die Schüler ein gesundes Trinkverhalten an.
Das Thema „Trinken im Unterricht“ hat einen direkten Bezug zur Lebenswirklichkeit in der Schule. Es ermöglicht Lehrerinnen und Lehrern, gesunde Ernährung und Lebensführung nicht nur theoretisch zu vermitteln, sondern aktiv im Unterricht zu praktizieren.
Die IDM als Impuls- und Ratgeber
Die Informationszentrale Deutsches Mineralwasser (IDM) sieht sich bei „Trinken im Unterricht“ als Impuls- und Ratgeber. Sie gibt vor allem Hilfestellungen, die Empfehlungen des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE) in Dortmund hinsichtlich Trinkmenge und Getränkeauswahl bestmöglich umzusetzen.
Im Unterrichtsalltag bewährt
„Trinken im Unterricht“ bewährt sich seit vielen Jahren erfolgreich im Schulalltag. Die Erfahrungen der Lehrer sind durchweg positiv. Ein Pilotprojekt der Universität Bonn belegt zudem die positiven Effekte auf die Trinkgewohnheiten der Schülerinnen und Schüler.
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